Wem gehört Berlin? Die privatisierungskritische Stadttour

Unter dem Motto „Wem gehört Berlin?“ führen die AG Argumente von attac Berlin und Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) jeden zweiten und vierten Samstag im Monat eine privatisierungskritische Stadttour durch und gehen dabei folgenden Fragen nach: Welche Rolle spielte die Treuhandanstalt in den Goldrauschjahren der jungen Republik? Wohin flossen die Milliarden aus den Berliner Wasserbetrieben? Was verbirgt sich hinter dem wohlklingenden Schlagwort „öffentlich-private Partnerschaften“? Was wird in der Geheimschutzstelle inmitten der Stadt versteckt gehalten und weshalb?

Mit dieser neuartigen Stadttour möchten die Initiatoren vor allem jene ansprechen, deren Interesse neben den schon bekannten Sehenswürdigkeiten Berlins auch speziellen politischen Entwicklungen in der Hauptstadt gilt.

Im Verlauf eines zweistündigen Streifzugs von drei Kilometer Länge können die TeilnehmerInnen der ersten privatisierungskritischen Stadttour in Berlin an acht Stationen verschiedene Formen, Instrumente und Akteure der Privatisierung kennenlernen und sich ein Bild der damit verbundenen gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen machen.
Während des Rundgangs durch die Innenstadt erfahren die BesucherInnen weniger bekannte Fakten, Zahlen und Zusammenhänge der Privatisierungspolitik, erhalten Einblick in anschauliche Informationstafeln und Bildmaterialien und können beiläufig auch ihre eigenen Kenntnisse testen.

Die Tour startet am Zietenplatz (U-Bhf. Mohrenstr.) und endet im Regierungsviertel an der Spree (Marschallbrücke).

Die Rundgänge finden jeden 2. und 4. Samstag im Monat statt und sind sowohl für Gruppen als auch für Einzelpersonen buchbar. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 € für Erwachsene und 6 € für SchülerInnen und ALGII-Empfänger.

Nähere Informationen mit einer Übersichtsskizze zur Tour, Terminen, Anmeldung etc. befinden sich unter www.gemeingut.org/stadttour

 

Kontakt und Anmeldung:
Gemeingut in BürgerInnenhand GIB-Büro Berlin: stadttour(at)gemeingut.org oder
Tel: 030-37300442 (Mo.-Fr. 10:00-15:00 Uhr).

Berlin unter Strom - die kritische Energie-Stadttour

Die Energie-Stadttour vor dem E-Werk in der Wilhelmstraße, dem ältesten öffentlichen Elektrizitätswerk Deutschlands.

Berlin unter Strom - AG Energie von attac Berlin startet mit neuen energiepolitischen Stadttouren

Das globalisierungskritisches Netzwerk attac bietet in diesem Jahr sogar zwei energiepolitische Stadtführungen in Berlin an. Zusätzlich zum lobbykritischen Spaziergang durch das Regierungsviertel und zu den Geburtsorten der Berliner Stromversorgung bieten die Globalisierungskritiker*innen zusätzlich noch eine Fahrradtour an. Schwerpunkt ist hier das Thema „Kohle“. Denn die Berliner Gruppe von attac ist Mitglied im neu gegründeten Bündnis „Kohleausstieg Berlin“. Dazu informieren die Aktivistinnen am Sonntag den 26. April 2015 mit einem Infostand auf dem Berliner Klimatag in der Markthalle Neun in Kreuzberg und bieten hier eine ca. 1 ½ stündige Probetour an.

Tour 1 - Berlin unter Strom - der kritische Energiestadtspaziergang

Seit Frühjahr 2014 veranstaltet die AG Energie von attac Berlin regelmäßig lobbykritische Stadttouren zur Energiepolitik in Berlin. Nach einer Reihe gut besuchter Stadtführungen sind für dieses Jahr neue Termine in Vorbereitung. Woher kommt eigentlich der Berliner Strom? Und wer verdient daran?  Wo und wann erstrahlte die erste Berliner Glühbirne? Was hat die Braunkohle mit dem Spreewasser zu tun, und schafft Berlin seine Energiewende?

An acht Stationen wird die Berliner Energieversorgung erlebbar – fossil und erneuerbar, historisch und aktuell. Teilnehmer*innen schauen Frau Merkel aufs (Solar-)Dach, nehmen ungedämmte Plattenbauten unter die Lupe und suchen die Mobilität der Zukunft. Die Tour beginnt vor der Schweizerischen Botschaft in Mitte, gegenüber von Bundeskanzleramt und Bundestag, Ecke Otto-von-Bismarck-Alle/Willy-Brandt-Straße. (S Hauptbahnhof).  Die Tour dauert etwa 2 bis 2,5 Stunden und endet nach ca. 3,5 Kilometern am Hausvogteiplatz in Mitte (U Hausvogteiplatz).

Tour 2 - Radeln gegen Kohle - die kritische Energieradtour gegen Vattenfall

Im Mittelpunkt steht der Energiekonzern Vattenfall. Der Schwedische Energieriese hat durch die Übernahme der Bewag den größten Teil der Strom- und Wärmeversorgung der Hauptstadt übernommen. Dabei setzt der Konzern überwiegend auf den Energieträger Kohle und ist damit einer der größten Klimasünder der Region. Die Tour geht deshalb vorbei an Kraftwerken, Energieleitungen und Konzernzentralen. Dabei zeigt sie, wie die Energieversorgung in Berlin funktioniert und welche Alternativen es gibt. Sie führt vorbei an zentralen Schauplätzen der Energieerzeugung und -politik in Berlin und bewegt sich klimafreundlich auf dem Berliner Radwegenetz. Treffpunkt ist S-Bahnhof Westhafen. Die Tour dauert ca. 6-7 Stunden.

 

Die nächsten Termine:

 

1)  Berlin unter Strom - der kritische Energiestadtspaziergang: Sonntag den 06. September 2015 um 14:00 Uhr - Start: Schweizer Botschaft. Die Tour findet statt im Rahmen der Wandelwoche

 

Anmelden können sich Teilnehmer*innen unter:    energietour@attacberlin.de oder 0176 21758355.

Sollte die Stadttour nicht stattfinden, meldet sich attac spätestens drei Tage vor dem Termin.

attac erhebt keine Teilnahmegebühr, bittet jedoch um eine Spende zugunsten der Arbeit von attac Berlin und zur Deckung der Unkosten.


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GRUPPENTOUREN

Auf Wunsch können auch Gruppentouren nach Absprache für z.B. Besuchergruppen, Vereine oder Organisationen vereinbart werden.

 

Infofaltblatt Energie-Stadttour "Berlin unter Strom" (PDF)