Veranstaltungen 2012:

Mi., 8. Februar, 19 Uhr, taz-Café

Staatsschulden – eine Zeitbombe ?

Bundestagsabgeordnete im Streitgespräch um Schulden und Schuldenbremsen

Durch die Finanzkrise haben sich die seit Jahren steigenden Staatsschulden dramatisch erhöht. Steigende Schulden plagen nicht nur die europäischen Staaten, sondern auch viele Bundesländer und Kommunen.
Durch die Schuldenbremse dürfen in wenigen Jahren die Länder keine und der Bund nur noch minimale Neuschulden machen. Merkel und Sarkozy wollen nun auch allen anderen Euro-Staaten eine Schuldenbremse in die Verfassung schreiben.

Allerdings: So hoch die Schulden auch sein mögen - ihnen stehen immer Vermögen in gleicher Höhe gegenüber. Japan kann seit Jahren einen höheren Schuldenstand finanzieren als Griechenland. Und wenn die Wirtschaft abgewürgt wird, macht Sparen die Probleme nur noch schlimmer.

Was taugt also das Instrument der Schuldenbremse? Wozu dienen Staatsschulden?

Ein Streitgespräch mit den Bundestagsabgeordneten Sven-Christian Kindler, Mitglied der GRÜNEN im Haushaltsausschuss und Axel Troost, finanzpolitischer Sprecher der LINKEN.


Mo., 27. Februar, 19 Uhr, taz-Café

Wege aus der Finanzkrise

Eine Diskussion um bisherige Finanzmarktreformen und Alternativen darüber hinaus

Nach der Kernschmelze im Finanzsektor 2008 versprachen die Regierungen in den USA und Europa eine umfassende Re-Regulierung der Finanzmärkte. Nach über drei Jahren ist es an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Wo ist es bei Versprechen geblieben und wo haben die Reformen tatsächlich Verbesserungen gebracht? Ist der aktuellen Krise durch Sparzwang und mehr Wirtschaftswachstum tatsächlich beizukommen?

Eine Diskussion über die bisherigen Versuche zur Bekämpfung von Finanz- und Eurokrise und was stattdessen passieren müsste.


Wir diskutieren mit Andreas Fisahn, Juraprofessor an der Uni Bielefeld und Autor einer Studie zu Öffnet externen Link in neuem FensterFinanzmarktreformen, und Nicola Liebert, Wirtschaftsjournalistin – beide Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac.

 


Do., 15. März, ab 18:30 Uhr, Heilig Kreuz-Kirche, Zossener Str. 65

Was machen die Banken mit unserem Geld?

BANKWECHSELPARTY

Auf der Bankwechsel-Party von Attac Berlin geht es um gute und schlechte Bankpraktiken. Ein Öffnet externen Link in neuem FensterVortrag von Harald Schumann illustriert dies anhand der Spekulation mit Nahrungsmitteln. Diese Spekulationsart hat in den letzten Jahren rapide zugenommen und trägt zu stark schwankenden Preise für Grundnahrungsmittel bei. Das führt letztlich dazu, dass immer größere Anteile der Weltbevölkerung an Hunger leiden. Auch deutsche Banken beteiligen sich daran und versprechen sich und den Anlegern höhere Renditen ohne Rücksicht auf die katastrophalen Folgen. Öffnet externen Link in neuem FensterKrötenwanderung jetzt!

Im zweiten Teil des Abends wird Jutta Sundermann von der Attac-Bankwechselkampagne Öffnet externen Link in neuem Fenster«Krötenwanderung jetzt!» berichten. Die Kampagne will zum Bankwechsel ermuntern und die kritische Auseinandersetzung mit unserem Finanzsystem stärken.

Für musikalische Begleitung sorgt der deutsch-argentinische Liedermacher und Gitarrist Öffnet externen Link in neuem FensterPablo Miró. Eine Cocktailbar sowie Informationsstände runden den Abend ab.

In Kooperation mit Heilig-Kreuz-Passion.


Do., 22. März , 19 Uhr, taz-Café

Steuerabkommen mit der Schweiz: Echter Fortschritt oder fauler Kompromiss?

Das deutsch-schweizerische Steuerabkommen soll den jahrelangen Streit um Steuerhinterziehung deutscher Staatsbüger über Konten im Nachbarland endlich beenden. Für die einen ist es ein akzeptabler Kompromiss, für die anderen ein Geschenk für Steuerflüchtlinge und Einfallstor zur Geldwäsche. Hinter den Kulissen versucht Finanzminister Schäuble nun, die SPD-regierten Länder von seinem Abkommen zu überzeugen. Doch Gegenwind kommt auch aus der EU, weil das Abkommen europäischem Recht zuwider läuft. Mit viel strengeren Forderungen rücken derweil die USA den Schweizer Banken zu Leibe.

Was ist also vom Steuerabkommen zu halten? Wie stellt es sich aus Sicht der Schweiz dar? Wie fügt sich das Abkommen in den weltweiten Kampf gegen Steueroasen?

Eine Diskussionsveranstaltung mit Sven Giegold (MEP Grüne, Attac) und Tim Guldimann (Botschafter der Schweiz)

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